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Bei den Dichtungen gibt es verschiedene Materialien und je nachdem kann die eine
oder andere Dichtung bei falscher Anwendung zu einem Materialbruch führen.
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Hier sind drei Beispiele von unterschiedlichen Dichtungsmaterialien. Von oben
nach unten sind dies Kupfer-, Kork- und Papierdichtung.
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Hier seht ihr das Resultat nach dem Einsatz einer Kupferdichtung. Durch die nachgebende
Kupferdichtung hat sich das Teil zu stark verbogen und ist dabei gebrochen …
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Um dies zu vermeiden gibt es verschiedene Rezepte. Wie in diesem Fall beim Wassereinlass, dessen Schrauben
mit dem Drehmoment des Zylinderkopfes angezogen werden kann man auf jeder Seite Karton-Streichhölzer
unterlegen, anziehen und anschliessend den vorstehenden Rest abschneiden. Dadurch wird das Teil an den Enden
nicht so stark nach unten gezogen und sollte so weniger brechen.
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Hier sieht man die Materialdicke bei verschiedenen Materialien. Ich habe bei mir das unterste
und dünnste Material eingesetzt nämlich normales Dichtungspapier.
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Dabei habe ich mich an den Tipp in einem Buch gehalten wo empfohlen wurde, die Originaldichtung
höchstens als Vorlage für eine eigens Gefertigte zu verwenden. Dichtungspapier bekommt man
in unterschiedlichen Stärken und ich habe mich für 0,2 mm dickes Material entschieden. Bei der
Montage verwende ich auf beiden Seiten der Dichtung noch einen Gasket Sealer um eine einwandfreie Abdichtung zu
erhalten. Das Papier kann nicht gross nachgeben und damit können Materialbrüche ausgeschlossen
werden. Voraussetzung ist natürlich, dass die zwei Teile welche zusammengefügt werden 100%
plan aufliegen und sollte dies einmal nicht der Fall sein, lieber vorher nochmals die Feile zur Hand nehmen.
Nimmt man sich diese Zeit nicht, so hat man dafür anschliessend etwas mehr um das zerbrochene
Gussteil zu Schweissen …
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