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Letzten Monat war ich eine Woche zu früh dran mit dem Zusammenbau der Bremswelle
der Fussbremse. Der 'Model A Ford Club' hat sein 50-Jähriges Bestehen gefeiert
und zu diesem Anlass einen dicken 'Restorer' herausgegeben und in dieser Zeitschrift
war die Beschreibung zu finden wie man die besagte Bremswelle mit einer Schmierung
versieht. Das heisst ich habe das Teil wieder demontiert und mit einem Schmiernippel
versehen. Nicht genau so wie es beschrieben war am Bsp. der einteiligen Lagerbuchse
sondern etwas modifiziert und meiner Ansicht nach auch etwas verbessert ;-)
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Um den Schmiernippel anzubringen braucht es ein Loch mit Gewinde im Lager, eins im
Haltebügel sowie Nuten in beiden Lagerschalen.
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Die Nuten habe ich mit dem Dremel und einem Fräser gemacht, da ein Einspannen
in der Drehbank bei den 2-teiligen Exemplaren nicht mehr möglich war.
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Bei der Beschreibung im 'Restorer' wurde das Gewinde im Haltebügel und der Lagerschale
zusammen gemacht, was aus meiner Sicht keine ideale Lösung darstellt wenn die drei Teile
über das Gewinde miteinander verbunden werden. Bei mir ist das Loch im
Bügel etwa 1 mm grösser als der Gewindedurchmesser und damit ist der
Schmiernippel nur am Lager befestigt. Somit kann sich der Schmiernippel zusammen mit dem Lager 'frei' bewegen.
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Wieder fertig montiert am Rahmen bin ich wieder gleich weit wie eine Woche zuvor aber mit
zusätzlicher Schmiermöglichkeit.
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Quizfrage, um was handelt es sich hier ? Antwort: Um die neue Dämpfer Made in USA oder
besser gesagt um Edelschrott im Wert von $ 600.-.
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Angefangen hat es damit, dass ich bei 3 von 4 Dämpfern die Anlenkhebel nicht montieren konnte.
Grund, wie beim linken Exemplar zu sehen ist, ist die Sechskantmutter um ganze 4 mm zu hoch! Kein Problem
habe ich gedacht und das ganze abgedreht. Doch dies sollte erst der Anfang sein …
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Nach dem Abdrehen von drei Exemplaren wollte ich einmal schauen ob man an der Nadel auch die Härte
der Dämpfung einstellen kann. Ein Drehen der Nadel brachte keine spürbaren Aenderungen
und zumal ein Exemplar nicht sauber lief hat mich das dann veranlasst die Teile zu zerlegen. Was mich dabei erwartet
hat übertraf meine kühnsten Albträume. Auf diesem Bild kommt es nicht so gut zur Geltung,
doch in der Brühe befinden sich Silikondichtmasse und Metallspäne welche hier nichts zu suchen haben.
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Auf der Innenseite des Deckels in etwa das gleiche Bild. Wäre das Teil vor der Montage gereinigt worden
und hätte man die Dichtungen nicht eingeklemmt, dann wäre auch kein Silikondichtmittel nötig
gewesen.
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Dies ist eine Nadel mit welcher man durch Drehen mehr oder weniger Dämpferflüssigkeit von einer Kammer
zur anderen lässt und damit die Härte einstellen kann. Leider wurde bei diesem Exemplar eine Dichtung
zerstört und bei einem zweiten wurde der Metallring auf der linken Seite der Dichtungen falsch montiert !!
Hier gibt es nur eine Möglichkeit, die Teile komplett zu Ueberarbeiten, neue Nadeln zu bestellen und
alle Dichtungen auszutauschen. Ich hoffe dass ich die Teile hinkriege und sie danach einwandfrei laufen.
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