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Ventile und Nockenwelle sind nun eingebaut und zwei ergänzende Berichte zu diesem Thema
sind unter der Rubrik
Modifikationen
zu finden.
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Der Ford A hat bei den Ventilführungen eine Eigenheit die Neulinge auf dem Gebiet etwas
verwirren kann. Moderne Motoren haben Ventile welche auf der ganzen Länge die selbe
Dicke aufweisen und einfach demontiert werden können. Hier nimmt die Dicke im unteren Teil zu
was den Einsatz von 2-teiligen Führungen notwendig macht.
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Mit dem richtigen Werkzeug ist das Problem nur halb so schlimm. Man kann damit einfach die Führungen
nach unten rausschlagen. Aber vorsichtig ans Werk gehen, damit die Ventile nicht verbogen werden.
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Hier sieht man die Konstruktion des Werkzeugs.
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Zum EInschleifen der Ventile braucht es Einschleifpaste und einen Saugnapf.
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Die Ventile werden danach mit Schleifpaste bestrichen. Den Saugnapf setzt man auf das
Ventil und reibt den Saugnapf zwischen den zwei Handflächen, genau so wie unsere
Vorfahren früher Feuer gemacht haben. Auf dem Bild ist nur eine Hand sichtbar, weil
ich die zweite zum Fotografieren gebraucht habe.
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Dies sind die Auflageflächen vor dem Schleifen …
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… und so sehen sie nach dem Schleifen aus. Im Prinzip wird der Sitz damit nicht
eingeschliffen - dieser sollte nach dem Fräsen des Sitzes bereits passen - sondern
man sieht wie auf dem Bild erkennbar ist die tragende Fläche.
Würde es sich um einen modernen Motor handeln, so könnte man die Auflagefläche
noch etwas reduzieren was zu einem höheren Flächendruck führt und
damit besser dichtet. Als Nachteil kann das Ventil weniger Wärme an den
Zylinderkopf abgeben. Aber mein Block verfügt nicht mal über gehärtete
Ventilsitze und somit belassen wir es bei der Kontrolle des Schliffbildes was bei
allen 8 Ventilen einwandfrei ist.
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Nicht jeder verfügt über ein Unterdruckmessgerät um die Dichtigkeit der Ventile
zu überprüfen. Die einfache Möglichkeit besteht darin, mit Hilfe einer Taschenlampe
von oben auf die Kanten der Ventilteller zu zünden und von unten zu schauen ob Licht durchkommt.
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Nun wird das Zahnrad auf der Nockenwelle fixiert und zum Testen einmal eingesetzt. Bei mir
musste ich ein zweites Exemplar nachbestellen, da das erste schlecht gefertigt war und der
Achsabstand zu gross war.
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Wenn alles passt, wird die Nockenwelle wieder demontiert da nun zuerst die Ventilstössel
eingesetzt werden müssen. Bei der definitiven Montage der Nockenwelle ist darauf zu achten
dass die Markierungen der Zahnräder aufeinander passen, sonst stimmen die Steuerzeiten
nicht. Abgerissene Ventile kann es jedoch nicht geben, das der Motor
über stehende Ventile verfügt, die nicht mit dem Kolben in Kontakt kommen können.
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Beim Ford A ist das hintere Nockenwellenlager offen und wird nur mit Hilfe einer
Dichtung zwischen Motorblock und Schwungradgehäuse verschlossen. Liegt das
Schwungradgehäuse nicht sauber auf dem Motorblock, so kann dies zu Oelverlust
führen. Verliert ein Motor Oel, so gibt man normalerweise immer dem hinteren
Hauptlager die Schuld aber die Nockenwelle wird selten in Betracht gezogen. Damit
ich mir in Zukunft darüber keine Gedanken mehr machen muss habe ich das
Lagerende im Motorblock mit einem Deckel verschlossen.
Details zu diesem Thema sind unter der Rubrik 'Modifikationen' Thema
Nockenwellendeckel
zu finden.
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Auf diesem Bild sieht man ganz rechts den nicht verstellbaren Originalstössel,
in der Mitte die Version mit selbstsichernder Schraube und ganz links die
Version mit Kontermutter.
Ich habe mich nun für die mittlere Version entschieden, nachdem ich es zuerst
erfolglos mit der linken Version versucht habe.
Details zu diesem Thema sind unter der Rubrik 'Modifikationen' Thema
Ventilstössel
zu finden.
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Bei der Montage der Ventilstössel bei stehenden Motorblock hat sich bei mir das folgende Vorgehen bewährt.
Stössel der Reihe nach von unten einsetzen (gut ölen) und jeden mit einer Drahtschlaufe
am Schraubenkopf sichern. Somit fallen sie nicht mehr nach unten und die Nockenwelle kann einfach
eingeschoben werden.
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Ist die Nockenwelle eingebaut so kann der Draht entfernt werden. Nun wird das Ventilspiel grob eingestellt.
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Nun folgen die Ventilfedern welche mit Hilfe eines Werkzeugs komprimiert werden müssen. Auch hier
vorsichtig arbeiten, damit die Ventile nicht verbogen werden.
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Nun wird das Ventilspiel in geschlossenem Zustand gemessen (linkes Ventil) und anschliessend im geöffneten
Zustand eingestellt (rechtes Ventil).
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Geschafft - Das Herz der Motors ist montiert, was nun folgt ist die Montage diverser 'Anbauteile'.
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